Donnerstag, 29. Oktober 2009

Momentan etwas ruhiger...

...hier im Blog - was ihr aber bestimmt schon gemerkt habt ;-)

Aber das heißt natürlich nicht, das ich nicht wieder viel unterwegs war! Letzte Woche Mittwoch, gab es im Klier einen Bandworkshop und ein jazzigeres Konzert. Bilder folgen natürlich! Außerdem war am Samstag das Akkordeon Orchester Roßtal Konzert in der Hauptschule Roßtal. Bilder folgen natürlich auch ;-)

Desweiteren hab ich mir 'nen Waldorf Blofeld und eine neue Gitarre von ESP zugelegt, Reviews dazu folgen natürlich auch noch. Zusätzlich wirds demnächst auch noch spaßige Angelegenheiten mit der Bahn zu lesen geben!

Sprich demnächst wird hier wieder mehr los sein :-)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Far Beyond - Songs of Hope and Sorrow [EP] (Review)

Eine sehr persönliche EP die der in der Nähe von Erlangen lebender Musiker Eugen D. hier veröffentlicht. Eine CD, die trotz ihrer relativ geringen Anzahl von Tracks eine Geschichte erzählt, die lebt, die viel Emotionen zeigt - die überzeugt.



Musik:

Stilistisch sehr schwer einzuordnen, trotzdem funktioniert die EP "Songs of Hope and Sorrow" wunderbar. Melodien wohin das Ohr hört, Ausdruck von Schwermut und trotzdem ist eine gewisse Leichtigkeit zu hören. Der erste Song "My Way of Endless Grief" erinnert an machen Stellen an Ayreon und Nightwish. Er fängt sehr verspielt an, steigert sich aber dann sehr schnell in eine klare Aussage mit einem vorantreibenden Rhythmus. Die Aussage "Fighting for my life" passt wunderbar zum überzeugendem gecrowle. Der Track geht definitiv gut ins Ohr, überrascht mit einem akustischem Zwischenteil und hat eine klare Message: Das Vergangene hinter sich lassen und es enden lassen.
Auch der darauffolgende Titel "Awake" fängt sehr im Gewand von Ayreon oder Shadow Gallery an, alles in allem sehr progressiv. Der verzerrte Sound der Gitarre bleibt dabei aber Geschmackssache - nur soviel subjektiver Meinung an dieser Stelle. "From the edge of my darkest dreams I stand alone in the night." - trotz Progressivität ein doch sehr nachdenkliches Stück das trotzdem so ziemlich ohne irgendwelche melancholischen Moll Akkorde auskommt.
Der wohl als Namensgeber der EP maßgebliche Song "Hope and Sorrow" kommt dann schon ein bisschen Mid-Tempo mäßiger als Ballade rüber, wird aber mit einem relativ rhythmischen Zwischenteil sehr aufgelockert um trotzdem nicht zu Metal Dreams mäßig zu sein. Auch kommt hier endlich mal eine deutliche Sologitarre zum Vorschein!
Und schon findet die sehr kurzweilige CD mit "Tempus Fugit - Part 1" leider schon wieder zum Ende. Das sehr lange ausgefallene Stück beginnt wieder sehr progressiv mit viel Keyboards aber einer treibenden Rhythmus Gitarre. Die einsetzende Melodie Gitarre wirkt sehr gut platziert kurz bevor dann ein wirklich sehr schönes Riff mit gut gecrowlter Manier über einen kommt. Ein sehr abwechslungsreiches Stück, trotzdem wirkt nichts experimentiert oder in die Länge gezogen, sondern gut platziert und kompositorisch gesehen sehr sinnvoll. Auch das akustische Zwischenspiel entzerrt die Länge des Songs sehr.

Produktion:

Alles Eigenproduktion! Eugen bediente alle Instrumente und sogar den Gesang selbst. Nahm alles selbst auf und mischte und masterte es selbst. Und nun kommen wir wohl zum größten Kritikpunkt der wirklich sehr fetten CD - zu Keyboard lastig. Die Gitarre geht nach meinem Empfinden zu sehr unter, sie müsste mehr in den Vordergrund rücken, so wirkt es teilweise schon fast zu brav.

Fazit:

Wer auf sanften melodischen leicht progressiven Metal steht, der sollte auf jeden Fall mal in die Medleys auf der Homepage von Far Beyond reinhören und bei Gefallen zuschlagen, die CD ist nämlich - aufgrund des sehr hochwertigen hochglanz Digipacks - streng limitiert und nach Ausverkauf nur noch online zu erwerben.

Tracks:

  1. My Way of Endless Grief (6:39)
  2. Awake (5:14)
  3. Hope and Sorrow (4:33)
  4. Tempus Fugit - Part 1 (10:20)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Victor Smolski im Klier Music Flagship Store Nürnberg

Das war er also, der großartige Gitarrist der deutschen Band Rage, Victor Smolski.

Fassungslose Gesichter, offene Münder - das alles waren die Reaktionen die man zurecht erwartet hat - die dann auch definitiv zu sehen waren als Smolski die Bühne betrat und den ersten Song spielte. Es waren größtenteils langhaarig Besucher  auf dem Workshop und kleinen Konzertes von Victor Smolski im Music Flagship Store Klier.

Es war phänomenal einmal erklärt zu bekommen, wie Victor Smolski seinen Sound macht. Es sind ein paar Standard ENGL Fireballs, Invaders und Special Editions, ein paar Pedale (Reverb, Delay, WahWah), ein Aktiver Switch, seine Gitarre von Yamaha (die bis auf den Soundunterbrechungs Poti Standard ist!) und seine Art die Musik zu leben und das Gefühl die Musik zu vermitteln.

Victor Smolski spielte größtenteils Klassiker von Rage, darunter natürlich auch Unity das vollends überzeugen konnte und für noch weitere offene Münder gesorgt hat. Es ist nicht übertrieben zu sagen, das Victor Smolski die Erwartungen von allen scheinbar weit übertroffen hat. Und trotzdem war es relativ unspektakulär, nicht negativ, nein positiv. Kein großer Gitarrenhero der da arrogant und selbstverliebt auf die Bühne kommt. Nein, ein symphatischer Russe, der mit 6 Jahren bereits Cello und Klavier Unterricht bekommen hat, mit 11 Jahren Gitarren anfing, und keine Chance auslässt um einen kleinen Witz zu machen.



Auch war es dem Publikum jederzeit gestattet Fragen zu stellen, diese kamen am Anfang noch verhalten, nahmen mit der Zeit aber zu. Das Plektrum wird z.B. beim Tapping da "versteckt" wo es zum aktuellen Zeitpunkt am besten hinpasst - immer davon abhängig, mit wie vielen Fingern getappt wird. Die Frage, ob der kleine Finger - der ja bei Slash nicht zum Einsatz kommt - wichtig ist. Beantwortete Smolski, lustig, aber dennoch sehr sinnvoll: Es hängt immer davon ab, was man damit machen will, wie progressiv man spielen möchte.

Die Messages die ich an diesem Abend sehr gut fand, waren insbesondere die, die Musiker davon zu überzeugen, das Am7 kein böser Akkord ist und leicht abgezählt werden kann, das die A-Moll Pentatonik leicht zu einer C-Dur Pentatonik wird wenn man einfach mit C anstatt A anfängt, das jeder seine eigene Art zu spielen hat und nichts richtig und falsch ist, das sich Gitarre spielen nicht durch - wer spielt am schnellsten Tonleitern - sondern durch Melodie und Gefühl auszeichnet, das man Musik leben muss und das es verdammt wichtig ist, sich vor dem spielen aufzuwärmen - den es ist Sport (gerade dann, wenn man jeden Abend stundenlang spielt)!

Kleiner Fingerübungen sollen dem kleinen Fingern z.B. die Kraft geben, die der Zeigefinger z.B. hat. Indem man kreuzförmig über das Griffbrett geht, also mit dem Zeigefinger auf E-1 anfängt, der Mittelfinger spielt A-2, der Ringfinger D-3 und der kleine Finger G-4. Das spielt man über das komplette Griffbrett nach oben. Mal triolisch mit Synkopierung, mal als gerade 16tel im Wechselschlag. Rhythmus ist übrigens eine sehr wichtige und oft Unterschätze Sache am Gitarre spielen.



Sparen kann man übrigens auch, indem man nicht jede Note mit dem Plek anschlägt, sondern durchaus auch mal auf Hammer-Ons und Pull-Offs zurückgreift. Gerade in einem langen Solo greift sogar der Meister selbst darauf zurück, wenn seine Schlaghand müde wird. Trotzdem sollte man es nicht übertreiben mit dem sparen vom Anschlag...

Zur Tapping Technik mit 2 Händen braucht man nicht viel sagen, diese ist einfach göttlichst und bis zum Ende perfektioniert...



Schön ist übrigens auch, das Victor Smolski sehr zu seinen Endorsern Yamaha und ENGL steht diese auch in den höchsten Tönen lobt und er seine Suche nach dem perfekten Instrument und Verstärker beendet hat - aber trotzdem jeder für sich selbst, sein Instrument und den Verstärker finden muss. Also keine endlose Werbung, sondern einfach die Wahrheit.

Ich hoffe ich konnte einen kurzen Einblick in diesen Workshop von Victor Smolski geben. Jeder der nicht anwesend war aber Gitarre spielt, ist eigentlich selber schuld ;-)



Kostenlose Hintergrundbilder!

Jede Menge kostenloser Hintergrundbilder für den Desktop!

Zum Beispiel zwei Schlangen Hintergrundbilder der Boa c. constrictor meiner Freundin, ein Frosch im Garten, Tropfen auf einem Blatt, Herbststimmung, Neues Museum Nürnberg Kunst, Sonnenuntergang in Oslo/Norwegen, Sonnenaufgang in Bergen/Norwegen, Tulpen im Nürnberger Burggarten, einer Amsel im Garten, von Möwen in Bergen/Norwegen und einer Blume nach Regen. (Alle Links haben Standardauflösung von 1280x960! Auf meiner Homepage gibt es aber fast alle Desktopbackgrounds auch in anderen Größen und für andere Bildschirm Formate (4:3, 16:10 und 5:4)!



Samstag, 10. Oktober 2009

Neue Galerien online! Neue Website Version online!

Nach knapp 20 Stunden arbeit hab ich's endlich geschafft... Die Bilder vom 4. Way Of Darkness 2009 in Lichtenfels sind online!

Im Zuge dessen habe ich auch gleich meine Galerie ein bisschen umstrukturiert und verbessert, doch seht selbst: drecksding.net

Hoffe ihr findet gefallen daran:
Way of Darkness IV - Impressionen
Way of Darkness IV - Besucher
Way of Darkness IV - Bands Freitag
Way of Darkness IV - Bands Samstag
Volksfest Nürnberg '09 Feuerwerk

Freitag, 9. Oktober 2009

Phished E-Mail Accounts [Update]

Es ist momentan in aller Munde, sogar das ZDF berichtet darüber - über das Fisting - pardon - Phishing mehrer tausend E-Mail Accounts. Darunter hotmail.com, live.com, msn.com, yahoo.com, aol.com und auch - googlemail.com!

Nachdem heute auf Heise eine weitere Meldung darüber gestanden ist, habe ich mich auf die Suche nach dieser ominösen Liste gemacht. Nach einer exzessiven Suche wurde ich dann auch im Google Cache fündig. (Es bringt nichts, die Liste auf den veröffentlichten Internetseiten zu löschen, solange Google fast alles cached...)

Ich hab mir jetzt mal kurz die Zeit genommen und ein paar Konten durchprobiert und siehe da, ich hab auf die schnelle keinen Hotmail Account gefunden, der mit dem Passwort in der Liste noch funktioniert. Also scheinbar ist Microsoft wirklich tätig geworden, und hat betroffene Accounts gesperrt oder die Passwörter geändert.

Schockiert musste ich aber schon bei der dritten Google Mail Adresse feststellen, das hier scheinbar noch Tür und Tor weit offen sind... Ich hab der Betroffenen mal eine E-Mail geschrieben, ihr Passwort schnellstmöglich zu ändern - natürlich von ihrer eigenen E-Mail Adresse... ;-)

Update: Ich dachte, das Google Mail Konto vorhin war nur ein Zufall, aber ich bin direkt danach auf ein weiteres gestoßen, das noch offen ist.




(BBC) (Server Sniff Blog) (ZDF)

Sonntag, 4. Oktober 2009

Way of Darkness IV vorbei!

Das vierte Way of Darkness Festival hat gestern mit CANNIBAL CORPSE abgeschlossen und ich muss sagen, sehr gut war's. Überzeugen konnten auf jeden Fall auch MARDUK, GRAVEWORM, DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN (aus der Nachbarschaft ;) ), ASSASSIN, EVOCATION, VADER und viele andere!

Gut und straff organisiert, der Zeitplan immer gut eingehalten, alle Bands haben meiner Meinung nach eine super Show abgezogen und ansonsten, nunja, erstmal wieder zuhause ankommen und Bilder aussortieren...

Apropos Bilder, im Photograben war es zu voll - VIEL zu voll. Viele Leute mit kleinen Digicams - ist jetzt nicht so, als würde ich es ihnen nicht gönnen - aber es ist einfach nervig wenn die immer total rücksichtslos durchs Bild laufen, ihre Kamera nach oben halten und einfach nur im Weg stehen... TZTZTZ!

Bald gibt's übrigens Bilder, ich arbeite dran...