Sonntag, 23. Dezember 2012

Renatus Cartesius - L'invention des rêves

Mein neustes Werk ist jetzt verfügbar! Hör doch mal rein! :-)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Mein High Fidelity System

Es ist vollständig!

Nach längerer Suche nach geeigneten Geräten, einem passenden Rack und passenden Lautsprechern - nach zwei Jahren ist es nun endlich komplett!

Mein System besteht aus allem, was man eigentlich so braucht. Gut, es würde natürlich noch mehr reinpassen (wie MiniDisc, LaserDisc..) aber das wäre dann doch ein bisschen übertrieben ;-)

Was braucht man also? Was ihr so braucht weiß ich nicht, hier eine Liste was ich so wollte:

  • Plattenspieler
  • Vollverstärker
  • CD-Spieler
  • Kassettendeck
  • DAT Recorder
  • Radio
Mit dem Plattenspieler war es relativ einfach, entweder ein teures neues System, oder auf alte bewährte Technik zurückgreifen. Geworden ist es dann letzten Endes ein DUAL 1219 mit sehr schöner Zarge. Passend dazu der Plattensafe DUAL CP1. Für beides hab ich 160€ ausgegeben.

Warum ich mich bei der restlichen Anlage (abgesehen vom DAT Recorder) auf Harman/Kardon festgelegt habe? Ich weiß es nicht. Testberichte sprachen dafür und mir gefiel einfach das Design. (Über den Klang konnte ich ja vorab noch nicht soviel sagen...)

Der CD Spieler war hart umkämpft auf eBay. Glücklicherweise hab ich dann aber einen guten Kauf gemacht mit dem Harman/Kardon HD7625 (mit Fernbedienung und originaler Anleitung!). Gut, 74€ sind wahrlich kein Schnäppchen. Aber das Gerät ist wirklich jeden Cent wert! Leider hat der Laser schon rumgezickt und die Linse war trüb. Wurde aber repariert und jetzt läuf er einwandfrei!

Noch ein Stück schwieriger war die Beschaffung eines ordentlichen Vollverstärkers, da hatte ich dann aber auch wirklich viel Glück und konnte mir das Flaggschiff Harman/Kardon PM 665 Vxi sichern :-) Mit 214€ wohl das teuerste - aber auch wichtigste Glied der Kette!

Bei den Lautsprechern fiel mir die Wahl nicht sonderlich schwer. Fairer Preis bei gutem Klang? Teufel.
Teufel T 400 im Angebot für 450€. 
Man sind die geil! Die Kombination von Harman/Kardon PM 665Vxi und den Lautsprechern. Wirklich klarer, kräftiger und dynamischer Klang. Kein übertriebener Bass, keine übertriebenen Höhen. Sehr gute Wiedergabe sowohl bei klassicher Musik als auch bei hartem Metal. Wobei ich hier sagen muss. Hier trennt sich dann aber auch GANZ klar die Spreu vom Weizen was die Produktion von diversen Alben angeht. Das letzte Amon Amarth Album z.B. kann man so wie es ist wegwerfen. Absolut keine Dynamik und ein Kratzen an der 0db Marke. Müll!

Vor kurzem hab ich mir dann - eher spontan - noch ein Radio, das Tapedeck und einen Dat Recorder geholt (gegönnt?). Das Radio war mit 21€ wirklich ein Schnäppchen. Hier wird jetzt immer Deutschland Radio Kultur oder Klassik Radio über ein Harman/Kardon TU911 gespielt. Zu einem Radio gehört auch irgendwie ein Tapedeck, oder? Da lief mir dann zufällig noch das Harman/Kardon TD262 über den Weg... Das war aber auch ein sehr feines Schnäppchen 7€! Beide Geräte laufen sowas von gut, sind eigentlich wie neu.

Dat DAT (Achtung, schlechtes Wortspiel) war dann doch eher ein Problem. In vielen Foren las ich dass man eher vorsichtig sein sollte bei den damals günstigeren Sony DAT Recordern. Diese haben wohl die schlechten Wickelmotoren der Walkmans. Allerdings hätten alle anderen Geräte mein Budget doch extrem gesprengt. Fündig geworden bin ich dann bei einem sehr günstigem Sony DTC 670. Der Vorteil, Abholung direkt in Augsburg. Der Verkäufer war dann auch noch so nett und hat eine DAT Kassette übrig gehabt. Und was soll ich sagen. Works like a charm! Der Spaß hat mich 56€ gekostet.
Warum DAT? Na ganz einfach, zum digitalisieren der uralten Schallplatten mit 48 kHz! :-)

Achja, und nun wäre da noch mein neues HiFi Rack. Nach so einem edlen Stück hab ich echt sehr sehr lange gesucht. Fündig geworden bin ich dann bei München... :-) Aber seht selbst!


Das komplette HiFi System...
...ist es nicht wunderschön!?

Harman/Kardon HD 7625 + Sony DTC 670


Harman/Kardon PM 665Vxi, daüber TU911 darüber der DUAL Plattensafe

Harman/Kardon TD262

Freitag, 17. August 2012

Ragnnarök 8 - Nachbericht

Ragnarök 8 – Lichtenfels 29.04-30.04.2011

(Mit etwas viel Verspätung, der Bericht des 8 Ragnarök Festivals... ;-) )

Nun liegt der Start in die Festivalsaison mit dem altbewährten Ragnarök-Festival doch schon wieder etwas zurück und es wird Zeit die Erlebnisse dieser Tage auf „Papier“ zu bannen.
Da es auf Grund von Überschneidungen in der Belegung der Ostbayernhalle dieses Jahr nicht möglich war das Ragnarök-Festival auch 2011 dort wieder stattfinden zu lassen, kehrte man  ins altbewährte Lichtenfels zurück. Startschuss zu Deutschlands größtem Paganfestival war der Donnerstag, bei dem schon mal mit Musik aus der Dose ordentlich eingeheizt wurde. Unsereins hat sich jedoch erst am Freitag in der Korbstadt eingefunden (zu unserer Verwunderung bei Sonnenschein und Regen). Auf dem Festivalgelände angekommen wurden wir zuerst auf den Parkplatz, direkt vor dem Schützenheim verwiesen, was sich jedoch als völlige Fehlinstruktion erwies, da man uns nach einer Stunde befahl den Parkplatz unverzüglich zu räumen, da sonst das Auto abgeschleppt werden würde (Guter Start!). Endlich bei der Halle angekommen wurde man (wie 2008/09) von einem eigenen Merchandise Zelt, sowie einen Vikingerdorf samt Schaukämpfern überrascht. Vor der Halle kümmerten sich Hotdogstand, Knoblauchbrotverkäufer & Co. Um das leibliche Wohl der Festivalbesucher. Auch hatte man aus dem letzten Jahr gelernt. Nun gab es sogar in Lichtenfels eine zweigeteilte Bühne, sodass keine Zeit mehr für den Umbau drauf ging – TOP!

Freitag, 29.04.2011

ALCEST
Nun aber zu dem wirklich wichtigen: den Bands. Unsere erste Band des Freitags war ALCEST. Die Truppe um Mastermind Neige wusste die Zuhörerschaft mit Klängen „d’un autre monde“ in Wechselbad der Gefühle zu werfen; Hoffnung, Melancholie, Romantik. Auch wenn manche einwenden mögen, dass ALCEST  von der Thematik nicht ins Billing des Festivals passt, sind wir heilfroh diesen Ohrenschmaus in Lichtenfels genossen zu haben.

HELRUNAR
Weiter ging es (zwar nicht direkt, jedoch für uns) mit dem Ragnarök-Urgestein HELRUNAR, die kurzfristig nach dem Ausscheiden von SHINING noch als Ersatz an Land gezogen wurden. Gebührend gefeiert wurde der unverhoffte Gast von der Meute, da man unter anderem Lieder des neuen Albums Sól im Gepäck hatte.

Ein Gast über den ich mich ganz besonders gefreut habe ist die Band KAMPFAR, die endlich, nach ihrem letzten Auftritt im Jahre 2007, mal wieder mit von der Partie war. (Red.:  Mehr fällt dir zu diesem richtig genialem Auftritt mit all den hymnischen frostbitten Songs nicht mehr ein? ;))

ENSLAVED
Den Headliner des Freitags machte die norwegische Pionierband ENSLAVED, die vielleicht zu viele epische Lieder zum Besten gab. So konnte man viele Leute beobachten, die sich (nicht nur alkoholbedingt) ins Land der Träume verabschiedeten. Nichtsdestotrotz ein großartiger Auftritt der wegbereitenden Norweger.
Gerädert vom ersten Tag verließen wir das Schlachtfeld auch schon nach ENSLAVED um für den folgenden Tag wieder gut erholt zu sein.

Samstag, 30.04.2011

Was der Samstagmorgen versprach, hielt der Samstagnachmittag leider nicht ein, sodass Sonnenschein von Regenwolken und Gewitter abgelöst wurde. Dass es nur daran lag, dass die Halle auch nachmittags schon gut gefüllt war wage ich zu bezweifeln, lieferte die junge Black Metal Horde VALKYRIA eben dort ein hartes Brett (meine persönliche Überraschung auf dem Festival). Gefallen hat auch deren Leadgitarre, die sich leider zu selten hören ließ.
Weiter gings mit MANEGARM. Die Band lieferte live eine absolut mitreisende Show, was man der Hörerschaft auch gut anmerkte. Vielleich der kleine, geheime Headliner des Abends?!
Darauf folgten die Schweden von THYRFING. Ihr zweiter Auftritt auf dem Festival, nachdem sie 2009 das erste Mal die Ehre erwiesen. Leider gab es Unstimmigkeiten mit dem Keyboard, welches sich umgehend mit hohen Piepsgeräuschen bedankte – zum Leidwesen der Leute vor der Bühne. Mit einem guten Mix an älteren und neueren Stücken knüppelte sich die Truppe jedoch souverän voran und wusste ordentlich auf den Putz zu hauen.

ORPHANED LAND
Als nächstes gaben ORPHANED LAND ihre Musik zum Besten: Folk Metal aus dem nahen Osten (Israel). Technisch wohl eine der anspruchsvollsten Bands des Festivals, jedoch war die Halle nicht annähernd so voll wie bei den altbewährten Horden wie etwa MANEGARM, THYRFING & Co. Bei näherer Betrachtung wohl auch eine logische Konsequenz, wenn man bedenkt dass hier thematisch die nordische Mythologie den abrahamitischen Religionen gegenübersteht. Vielleicht etwas ungeschickt gerade diese Band auszuwählen.


Headliner des Samstags waren TWILIGHT OF THE GODS. Diese Band gab keine eigenen Lieder zum Besten, (liegt wohl daran, dass sie keine haben (Red.: Ach was, mach Sachen :P) sondern sie rief die Wurzeln des ursprünglichen Pagan/Vikingmetals mit einzigarten BATHORY Covern wieder in Erinnerung. Episch und majestätisch wurden die Klassiker auf der Bühne zelebriert. Mit A.A. Nemtheanga (u.a. PRIMORDIAL) waren die Vocals zudem sehr passend besetzt. Obwohl seine Stimme nicht ganz der von Quorthon entspricht brachte er die Dramatik die in Bathorys Liedern mitschwebt doch sehr emotionsgeladen dem Publikum nahe. In diesem Sinne „A Fine Day To Die“.

Text: Simon N.
Redaktion/Photos: Renatus Cartesius
Weitere Bilder von Ragnarök 8 (auch von Ragnarök 6 und 7) auf www.drecksding.net
Bericht von: http://drecksding.blogspot.com

Montag, 14. Mai 2012

Renatus Cartesius - Nemesis

  
"These are quite beautiful improvisations! Full of deep meaning and emotions, they express something from the heart . . as a gift to the listeners . . there is passion and peace . . love and loneliness . . . whatever is in the depths of the soul and rises to the heart of the man at the piano . . it flies out into the atmosphere like stars in the still of the night . . ."